Webstandards und W3C: Wie das offene Web entsteht
Webstandards sind das technische Fundament des offenen Internets — und das W3C ist die zentrale Institution, die sie entwickelt un…
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W3C, offene Protokolle und die technischen Grundlagen eines freien, interoperablen Webs.

Das World Wide Web funktioniert, weil sich Milliarden von Geräten, Browsern und Anwendungen auf gemeinsame Regeln einigen – auf Webstandards. Diese Standards entstehen nicht durch Zufall oder durch die Entscheidung eines einzelnen Unternehmens, sondern in einem aufwendigen, kollaborativen Prozess, den vor allem das World Wide Web Consortium (W3C) koordiniert. Doch das offene Web steht unter Druck: Plattformisierung, proprietäre APIs und die Fragmentierung des Internets bedrohen die Idee eines universellen, interoperablen digitalen Raums.
Webstandards sind weit mehr als eine technische Angelegenheit. Sie entscheiden, wer am digitalen Leben teilhaben kann: Sind Websites barrierefrei? Funktionieren sie unabhängig vom genutzten Gerät oder Browser? Können Nutzerinnen und Nutzer ihre Daten kontrollieren? Fragen der digitalen Inklusion, des Datenschutzes und der Machtverteilung im Web hängen unmittelbar mit der Entwicklung offener Standards zusammen.
Diese Kategorie richtet sich an Webentwicklerinnen und -entwickler, Standardisierungsinteressierte, Netzpolitik-Enthusiasten und alle, die das Web nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen.
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